Am Sonntagvormittag fand im Dorfzentrum Bischofstetten eine literarische Matinee mit dem niederösterreichischen Autor Wolfgang Haydn statt. Haydn ist in Hürm geboren, lebte und unterrichtete lange Jahre in Kilb, später in Hürm und war dann Schuldirektor in Böheimkirchen. Seit Beginn 2020 ist er unter die Buchautoren gegangen, der Ursprung war eine Geschichtensammlung anlässlich des 90. Geburtstages seiner Mutter. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher folgten der Einladung zur Lesung aus seinem neuesten Kriminalroman „Tod am Kreuz im Dirndltal“, der – wie schon der Titel verrät – tief in der Region verwurzelt ist.
Mit lebendiger Erzählweise und feinem Gespür für Spannung verstand es Haydn, sein Publikum von Beginn an in den Bann zu ziehen. Im Anschluss an die Lesung nutzten viele Gäste die Gelegenheit, dem Autor interessante Fragen zu stellen – über seine Figuren, seine Recherchen und über die Besonderheiten des Schauplatzes Dirndltal. Auch der anschließende Buchverkauf verlief zur Freude des Autors sehr zufriedenstellend. Insgesamt kann die Veranstaltung als rundum gelungen bezeichnet werden – ein Beweis dafür, dass Literatur und Gemeinschaft in Bischofstetten einen festen Platz haben, war Bürgermeisterin Gerlinde Muhr begeistert.
Am Ende der Lesung bedankte sich Wolfgang Haydn beim Publikum: „Es freut mich sehr, dass meine Geschichten aus dem Dirndltal hier in Bischofstetten auf so viel Interesse stoßen – genau für solche aufmerksamen Leserinnen und Leser schreibe ich.“
Ein herzlicher Dank gilt der Dorferneuerung Bischofstetten und dem Gasthaus Frischauf, die mit ihrer Unterstützung diese schöne Kulturveranstaltung ermöglichten.
Im Bild v.l.n.r.: Bgm. Gerlinde Muhr, Wolfgang Engl von der Dorferneuerung, Autor Wolfgang Haydn und Wirtin Sandra Frischauf